Ehepaar aus Süddeutschland besucht das Hope-Waisenhaus

Im April 2011 hat das Ehepaar Westenfelder aus Süddeutschland eine Urlaubsreise nach Nordvietnam unternommen. Durch unsere Webseite waren sie zuvor auf die Kinder im Hope-Waisenhaus in der Nähe von Hanoi aufmerksam geworden.

Das Ehepaar hatte die Idee, im Bekanntenkreis sehr gut erhaltene Kinderkleidung und Spielsachen zu sammeln und diese den Kindern als Geschenke zu bringen.
Bald waren drei große Kartons gepackt, Hai Nguyen stellte für das Ehepaar den
Kontakt zur Heimleitung her und die Reise konnte beginnen.

Wir danken dem Ehepaar Westenfelder für ihr beispielhaftes Engagement und die Unterstützung unserer Hilfstätigkeit.

Hier ist der Bericht mit Fotos, den uns das Ehepaar im Mai 2011 freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat :

Unser Flugzeug landete pünktlich am frühen Morgen in Hanoi. Die drei Umzugskartons kamen völlig unbeschadet auf dem Gepäckband an. Unser Guide und der Fahrer warteten schon mit dem PKW (leider etwa klein) auf uns.

Vollbeladen (Unser Guide musste als Beifahrer einen großen Umzugskarton auf den Schoß nehmen) fuhren wir los in Richtung Yen Bai, wo sich das „Hope-Waisenhaus“ befindet.

Das Waisenhaus war nach kurzem telefonischen Kontakt mit der Direktorin schnell erreicht, da sie uns eine Abkürzung nennen konnte. Vor dem Tor mussten wir etwas warten, da erst noch einmal Rücksprache genommen wurde. Dann durften wir hineinfahren. Es ist eine überraschend große Anlage mit verschiedenen Häusern. Alles sieht gepflegt aus.

Wir wurden freundlich von einer Vertretung der Direktorin empfangen. Zum Glück hatten wir unseren Guide dabei, sonst hätten wir Probleme mit der Verständigung gehabt. Es gab grünen Tee zur Begrüßung.

 

Zwischenzeitlich wurden die Kinder in einem Zimmer zusammengerufen und wir öffneten die Kartons. Ein fröhliches  Durcheinander entstand  plötzlich, jder wollte etwas bekommen. Spielsachen, Musikinstrumente, Flöten und Süßigkeiten waren sofort vergriffen. Die Bekleidung wurde soweit es ging gleich übergestreift. Leider hatten wir fast ausschließlich Kleinkinderbekleidung.

Danach wurden wir (was von uns nicht gefordert wurde) herumgeführt. Es wurden uns die einzelnen Zimmer (Schlaf-und  Waschräume, Lernzimmer, Küche, Essplätze) gezeigt. Wir hatten einen guten Gesamteindruck. Es war alles sauber und ordentlich.

Von ca. 2 Monaten alten Säuglingen bis zu ca. 16 Jahren alten Kindern war jede Altersstufe vertreten. Auch ein behindertes kleines Kind haben wir gesehen.
Zur Zeit sind etwas über 50 Kinder dort untergebracht.
Alle machten einen fröhlichen Eindruck, trotz ihres schweren Schicksals.

 
 
 

Zum Abschluss wurden uns noch ein paar Kunststücke vorgeführt und ein Lied gesungen. Danach haben wir uns mit einer kleinen Geldspende wieder verabschiedet. Wir hoffen, dass das Heim weiterhin viel Unterstützung findet.
Auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein kann.

 

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